Die Vielfalt unserer Gesellschaft prägt das Leben in Deutschland. Wir sind uns der Stärken eines vielseitigen Teams bewusst und fördern die Verschiedenartigkeit unserer Mitarbeiter. competence & more ist Unterzeichner der Charta der Vielfalt.

Unserer Vielfalt auf der Spur

Der Diversity Day wurde von der Charta der Vielfalt ins Leben gerufen und soll auf das Thema Vielfalt aufmerksam machen. Auch wir haben uns dieses Jahr beteiligt. Dafür rücken wir unsere Mitarbeiter in den Fokus, denn erst sie machen competence & more zu einem vielfältigen und bunten Unternehmen.

Was bedeutet Vielfalt für Sie?

Jeder unserer Mitarbeiter trägt zur Vielfalt in unserem Unternehmen bei. Hier stellen wir einige Mitarbeiter vor, die sich mit uns über das Thema Vielfalt unterhalten haben. Es geht um Themen wie: Herkunft, Religion, Alter sowie Geschlecht und darum, was Vielfalt eigentlich bedeutet.

Ergotherapeutin Ermioni im Interview

Von Griechenland nach Deutschland

Zu Beginn war es sehr schwer. Alles war neu für Ermioni: die Sprache, die Kollegen, die Arbeit. Sie betont, dass sie freundlich aufgenommen wurde. Inzwischen fühlt sie sich auch gut integriert. Berlin ist bunt und macht es internationalen Fachkräften leicht, sich anzupassen.

Stolpersteine gibt es dennoch. Die gebürtige Griechin weiß, was sie Therapeuten aus dem Ausland raten würde: „Bereitet euch auf das Berufsfeld vor. Lernt die wichtigen medizinischen Begriffe und macht euch mit den Umgangsformen in Deutschland vertraut. Gute Sprachkenntnisse sind wichtig. Dann fällt der Einstieg leichter.“

Ergotherapie in Griechenland

In Griechenland absolvieren Ergotherapeuten keine Ausbildung, sondern ein Studium. Unterschiede gibt es auch in den Fachbereichen: In Ermionis Heimatland arbeiten Ergotherapeuten vor allem mit Kindern. Der geriatrische Bereich ist dort nicht so bedeutsam wie in Deutschland.

Was bedeutet Vielfalt für Sie?

Ermioni denkt lange nach: „Jeder ist einzigartig. Es ist wichtig, dass wir die Unterschiede zwischen uns akzeptieren und versuchen, jeden zu integrieren. Das bedeutet Vielfalt für mich.“

Fachkrankenpfleger Raphael

Raphael sprach mit uns über sein individuelles Arbeitszeitmodell. Dieses hilft ihm dabei, Kindererziehung und Arbeit unter einen Hut zu bringen.

Altenpflegerin Angelika

Mit Angelika haben wir über Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Generationen gesprochen. Sie hat uns berichtet, was sie aus den verschiedenen Begegnungen mitnimmt.

Krankenschwester Jasmin

Jasmin trägt Kopftuch, seit sie acht Jahre alt ist. Sie hat uns von ihren Erfahrungen erzäht und uns Einblicke in ihre Religion gegeben.

Altenpflegehelferin Fatmata im Interview

Vom Ankommen in einem fremden Land

Vor neun Jahren kam Fatmata, deren ursprüngliche Heimat Gambia ist, allein nach Deutschland. Sie zog in eine WG, in der sie damals sehr freundlich aufgenommen wurde. Fatmata ist Altenpflegehelferin. Sie mag ihren Pflegeberuf und den Kontakt zu verschiedenen Menschen sehr. Deshalb kann sie sich auch nicht vorstellen, in Zukunft etwas anderes zu machen. Wenn Fatmata von der Arbeit nach Hause kommt, betet sie, denn Fatmata ist gläubige Muslima. Sie erklärt uns, dass sie die Gebete nachholt, die sie während der Arbeit verpasst hat.

Die alte und die neue Heimat

Auch wenn es Fatmata in Berlin gefällt, vermisst sie ihre Heimat. Deshalb versucht sie so oft wie möglich, zu ihrer Familie nach Gambia zu reisen. Dort schätzt sie vor allem die Herzlichkeit der Menschen. „In Deutschland kann man 10 Jahre neben einer Person wohnen und sie trotzdem nicht kennen“, sagt sie. Das sei in Gambia ganz anders. Ein kleiner Plausch hier, eine Einladung zum Essen da – man sei einfach nie allein.

Was bedeutet Vielfalt für Sie?

Fatmata ist eine fröhliche junge Frau, die in verschiedenen Kulturen zuhause ist. Durch ihren Job lernt sie verschiedenste Menschen kennen und spricht offen über ihre Religion. Als wir sie am Ende unseres Gesprächs fragen, was Vielfalt für sie bedeutet, antwortet sie: „Vielfalt ist eigentlich egal, wir sind doch alle gleich.“

Erzieher Adrian im Interview

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Entscheidung, Erzieher zu werden, traf Adrian während seines Zivildienstes. Als Mann ist er in diesem Beruf eher die Ausnahme. „Das spielt für mich im Arbeitsalltag eigentlich keine Rolle“, sagt er. „Den Kindern tun die Einflüsse von beiden Geschlechtern aber gut.“ Adrian erzählt uns, dass sich die Kinder im Umgang mit ihm trauen, ein bisschen wilder zu spielen.

Viel wichtiger als der Unterschied im Geschlecht ist, dass sich die Erzieher*innen durch ihre Persönlichkeiten ergänzen. „Wie in einer Maschine müssen alle Zahnräder zusammenpassen, damit sie reibungslos läuft.“ Das ist für ihn die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sich die Kinder bestmöglich entwickeln können.

Mehr Männer im Erzieherberuf – aber wie?

Damit mehr Männer ihren Weg in den Erzieherberuf finden, müsste dieser mehr gesellschaftliche Wertschätzung erfahren, sagt Adrian. Außerdem biete der Beruf zu wenig finanzielle Anreize. Für Adrian steht fest, dass für den Erzieherberuf sensibilisiert werden muss. „Ich meine, wir arbeiten da an dem Grundstein unserer Gesellschaft und es gibt keine wichtigere Zeit in der Entwicklung eines Menschen als die, in der er so jung ist.“

Was bedeutet Vielfalt für Sie?

Vielfalt bedeutet für Adrian, dass Kinder die Möglichkeit erhalten, so viel wie möglich kennenzulernen. Er ist überzeugt: Eine positive Persönlichkeitsentwicklung ist stark davon geprägt, dass  Kinder mit verschiedenen Einflüssen in Kontakt kommen. So gibt es gerade in Berlin eine große kulturelle Vielfalt, die den Kindern zugutekommen kann.

Wo kommen unsere Mitarbeiter her?

Wir waren neugierig und haben uns angeschaut, aus welchen Ländern unsere Mitarbeiter kommen. Dabei haben wir herausgefunden, dass wir derzeit Mitarbeiter aus 22 Ländern beschäftigen. Darauf sind wir sehr stolz. Um diese Vielfalt sichtbar zu machen, haben wir alle Länder auf einer Weltkarte markiert.

Wir machen mit!

Die „Charta der Vielfalt“ ist eine Initiative von Arbeitgebern zur Förderung von Vielfalt in Institutionen und Unternehmen. Ihr Ziel ist, die Wertschätzung von Verschiedenartigkeit in der Arbeitswelt voranzubringen und eine vorurteilsfreie Arbeitsatmosphäre zu schaffen.

Als Unterzeichner der Charta verpflichten wir uns, Diversität und Wertschätzung zu fördern. Das bedeutet unter anderem:

  • Respekt und Wertschätzung spielen in unserem Unternehmen eine zentrale Rolle. Mit unserer Philosophie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Vorgesetzte und Mitarbeiter diese Werte anerkennen und leben.
  • Wir erkennen das Potenzial, das in der Vielfalt der Gesellschaft liegt und setzen dieses gewinnbringend in unserem Unternehmen ein.
  • Wir machen Diversität zum Thema, sprechen darüber mit Kunden und Mitarbeitern und informieren öffentlich über unsere Aktivitäten zur Umsetzung der Charta.